Jenissei-Kreuzfahrt (Norilsk-Dudinka - Jenisseisk - Krasnojarsk c 21.08.2020 г.-30.08.2020 г.)

21.08.2020 г.–Tag 1

Am Morgen Ankunft in die Stadt Norilsk, Flughafen "Alykel". Treffen mit dem Schild "Poloniya", Gruppentransferfahrt zum Hotel "Talnach", Unterbringung im Hotel in Doppelzimmern. Mittagessen. Besichtigung des „Museums für Geschichte der Industriezone Norilsk“. Stadtrundfahrt in Norilsk. Norilsk erhielt seinen Namen von der Benennung des Ortes, in dem es liegt: unweit von der Stadt fließt der Fluss Norilskaja (Norilka) (Flussgebiet Pjasina) durch, die Stadt selbst liegt an den Norilsk-Bergen. Die Reisende Chariton Laptew, A.F. Middendorf, F.B. Schmidt erwähnen in ihren Berichten von dem Fluss Norilskaja und von den Bergen. Es gibt viele Versionen für den Ursprungsname des Flusses Norilka. Nach einer Version stammte der Flussname aus dem Wort „Norilo“— das ist ein langer dünner Stab, mit dem die Stellnetzschnur unter dem Eis von der Wune zur Wune hinübergezogen wurde. Nach anderer Version entstammen der Flussname und damit der Name der Stadt dem Ewenken-Wort „Narus“ oder dem jukagirischen Wort „Njuril“, das bedeutet „Sümpfe“. Heute ist Norilsk eine Industriestadt mit einer reichen Geschichte, hier befindet sich das stadtbildende Unternehmen „Norilsk-Nickel“. Abendessen.

22.08.2020 г.–Tag 2

Frühzeitiges Frühstück. Check-Out. Abfahrt nach Dudinka. Besichtigung des „Heimatkundemuseums Taimyr“. Stadtrundfahrt in Dudinka — die kälteste (selten, aber die Temperatur kann bis zu —57° C sein) und die nördlichste Stadt (69°21' Nord) in der Welt. Die Stadt liegt am rechten Ufer des Flusses Jenissei am Zusammenfluss mit dem Fluss Dudinka, benannt nach dem Namen von Dudin, der erste russische Kaufmann, der sich in der ersten Hälfte des XVII. Jahrhunderts hier, etwas oberhalb der Flussmündung, niederließ. Und bereits von den Flussnamen Dudinka erhielt auch die Stadt ihren Namen. Nach anderer Version stammte der Name der Stadt aus russischer Transkription der Ewenken-Wörter „Dugin“ (Nebenarm, Insel zwischen den Nebenarmen, Einmündung des Nebenarmes) und „Dugu“ (Kap des Flusses). Der Akkusativ des Wortes „Dugin“ lautet wie „Duginma“. Der Name der Stadt stammt endlich nach dritter Version aus russischer Transkription des Enzen-Somaten-Wortes (in den XVI. – XVII. Jahrhunderten nomadisierten sie im Bereich der derzeitigen Dudinka und der Nachbargelände am rechten und linken Ufer des Flusses Jenissei) „Kaduta“ („Flockenwirbelort») — sie nannten so den Ort am hohen rechten Ufer des Jenissei, wo Dudinka jetzt liegt. „Vor Dudinka, schreibt F. Nansen, steigt ein Hügel auf, bedeckt mit einem lichten Niederholz. Das war erste Bodenerhebung, die wir stromaufwärts Jenissei gefunden haben...». (Er segelte von Dikson zur Schifffahrt 1913 – L.N.).
Reisemotorschiffeinsteigen „W. Tschkalow“, Unterbringung in den Zweibettkabinen der ersten Klasse (in der Kabine befinden sich 2 Polstersofas, ein Schrank, Handwaschbecken, Bequemlichkeiten auf Deck). Abfahrt des Schiffes um 12:00 vom Flusshafen der Stadt Dudinka. MittagessenSchiffbesichtigungInformationen unterwegsAbendessen. 
Nachts Aufenthalt in Igarka – die Stadt liegt am Ufer des Igarka-Nebenarms des Jenissei, 1330 km nördlich der Stadt Krasnojarsk in gerader Richtung (Fahrtstrecke über Jenissei beträgt ca. 1800 km). Die Stadt befindet sich jenseits des Polarkreises, im Erstreckungsgebiet des Dauerfrostes. Die Stadt erhielt ihren Namen nach dem Nebenarm, an dem sie sich befand, und er seinerseits erhielt die Benennung mit Namen Egor Schirjaew, der lokale Fischer, dessen Name die Ortsansässigen von „Egorka“ in „Igarka“ umwandelten. Jetzt ist sie ein Hafen, der für Seeschiffe aus der Jenissei-Bucht zugänglich ist.

23.08.2020 – Tag 3

Morgens Übergang des Polarkreises (Fluss Kureika). 
Frühstück. Freizeit. Mittagessen. Veranstaltungen im Lesesaal. Abendessen
Aufenthalt in Turuchansk.Turuchansk liegt 1474 km nördlich der Stadt Krasnojarsk an der Mündung Unteren Tunguska in den Jenissei. Turuchansk hat 4,8 Tsd. Einwohner. Sie wurde im Jahre 1607 als Winterlager gegründet. Seit 1619 siedelten sich in Turuchansk ehemalige Bewohner von Mangaseja an, die diesen Ort infolge mehrfacher Brände verlassen hatten. Das ehemalige Turuchansk ist Siedlung Staroturuchanskij geworden, und die jetzige Siedlung mit dem Namen Turuchansk (Verwaltungszentrum des Kreises) trug früher den Namen Nowoturuchansk. In 19.—20. Jahrhunderten — Verbannungsort (auch von Josef Stalin in den Jahren 1914—1916). Sehenswürdigkeit der Siedlung ist Dreifaltigkeitskirche (Ende des 18. — Anfang des 19 Jahrhunderts). In Turuchansk gibt es Fischfabrik, Erdöl- und Erdgaserschließungsexpedition, Flusshafen, Flughafen, Museum der Revolutionäre Ja. M. Swerdlow und S.S. Spandarjan. Hier sehen Sie den rechten Nebenfluss des Jenissei – Nischnjaja (Untere) Tunguska. Im 17. Jahrhundert benannten die russischen Forschungsreisenden den Fluss als Untere Tunguska, da an seinen Ufern Tungusen (heutige Ewenken) lebten, und die Definition Nischnjaja unterschied ihn von zwei anderen Tunguskas.

24.08.2020 – Tag 4

Frühstück. Freizeit. Mittagessen. Vorbeifahrt der Siedlung Werchneimbatsk. Abendessen. Aufenthalt zu Wasser in der Gegend von Dorf Bachta, genannt zu Ehren des rechten Nebenflusses des Jenissei der Fluss Bachta. Nachts Aufenthalt im Dorf Bor, hier passieren wir noch einen anderen drittgrößten Nebenfluss - Podkamennaja Tunguska (die Steinige Tunguska). Das ist Fluss mit Stromschnellen, der sich durch eigenartig tolle Schönheit auszeichnet. Er ist 1865 Kilometer lang. Er wurde Podkamennaja genannt, weil er über Hunderte von Kilometern zum Jenissei durch die Felsen fließt. Nach 40 Kilometer beginnt Osinowskij-Stromschnelle, eine legendenhafte enge Schlucht, die mit großen Schwierigkeiten überwunden wird. Der Durchgang durch die Stromschnelle ist eng (700 m) und serpentinenförmig. Zwei Schiffe können nicht auseinanderfahren und Verkehr ist hier Einbahnverkehr.

25.08.2020 – Tag 5

Vorbeifahrt des Systems Osinowskij. 30 Meter von der Bordseite des Motorschiffs beobachten wir InselMonastyrskij“, die viele Legenden 

und Geheimnisse der Vergangenheit trägtDann erscheinen plötzlich vor uns wie aus dem Dunst Felsinseln „Schiffchen“ und „Barke“, hinter ihnen strömt der mächtige Jenissei wie eine Stromschnelle in die malerischsten Gegenden von Osinowskij am Unterlauf des Flusses ein. Hohe Granitufer bilden einen Korridor 50 m hoch. Frühstück. Aufenthalt im Dorf Worogowo – gegründet vor mehr als 350 Jahren während der Erschließung von Sibirien im 17. Jahrhundert durch Kosaken. Die Bevölkerung ist durch verschiedene Nationalitäten vertreten: Russen, Deutsche, Ukrainer, Weißrussen, Keten. Jetzt hat das Dorfca. 2000 EinwohnerDie Ortsansässigen organisieren am Kai zur Schiffsankunft kleinen Markt mit verschiedensten Waren und Souvenirs von lokalen Handwerkern. MittagessenAufenthalt im Dorf Jarzewo – es liegt im Mittellauf des Flusses Jenissei zwischen den beiden größten linken Nebenflüssen, zwischen den Flüssen Kas und Sym, hier wird auch zur Schiffsankunft der Ortsmarkt organisiertAbendessen.

26.08.2020 – Tag 6

FrühstückAnkunft in JenisseiskUnterbringung im Hotel „Jenisseiskaja“ in Zweibettzimmern (Bequemlichkeiten in der Etage). Das Hotel befindet sich im Zentrum der Stadt, es hat einzigartige Architektur des 18. Jahrhunderts und alte InnenraumgestaltungDie Bequemlichkeiten befinden sch in der Etage,Handwaschbecken mit dem Heiß- und Kaltwasser, moderne Duschkabinen. Die Zimmer sind mit handgefertigten Kiefernmöbeln (Betten, Nachttische, Kleiderschränke) eingerichtet, die Flure sind mit Bodenteppichen ausgelegt. Das Hotel verfügt über einen Speisesaal, der sich im Erdgeschoss befindet. Mittagessen. Besichtigung desHeimatkundemuseums Jenisseisk. Stadtrundfahrt in Jenisseisk– die Stadt liegt auf der Jenissei-Ebene am rechten Ufer des Jenissei unterhalb der Einmündung der Angara in Jenissei, 330 km nördlich von Krasnojarsk. Die Stadt Jenisseisk nennt man „das Freilichtmuseum“. Die Stadtbebauung enthält 94 architektonischeDenkmälerDer Komplex des Spasso-Preobraschenskij Klosters und vier Kirchen sind einzigartige Beispiele des sibirischen Barocks, gebaut Mitte und in der zweiten Hälfte des XVIII. JahrhundertsNach dem räumlichen Planungsbau und dem malerischen Charakter des Dekors sie sind ähnlich der russischen Kirchen des vorangegangenen Jahrhunderts. Die zivilen Steinhäuser der Stadt Jenisseisk sind hauptsächlich zweistöckige Häuser entlang der Hauptstraße, an der Strandpromenade und auf den Zentralplätzen. Besichtigung des Privatmuseums „Foto-Stube“. Abendessen im Hotel. 

27.08.2020 – Tag 7

Frühstück. Check-Out. Besichtigung des Privathobelmuseums. Die einzige Hobelsammlung, die in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen istAbfahrt mit dem Reisebus nach Strelka, das ist ein Ort, bei dem die Angara in den Jenissei mündet. Es gibt viele schöne Legenden über die wunderschöne Angara, die einzige Tochter des Alten Baikal, und über den mächtigen hübschen Jenissei. Baikal war gegen ihre Hochzeit und nach der flüchteten Tochter warf er aus Zorn einen Palast, der ihr Hochzeitgeschenk sein sollte. Der Palast zerspaltete sich in mehrere Fragmente, sie wurden zur Stromschnelle Strelkowskij und der größte Stein zur Wachinsel. Nichts konnte die eigensinnige Tochter auf dem Weg dem Jenissei aufhalten: weder wütende Stromschnellen noch Steinseifen, noch Felsen, die auf dem Weg der Flüchtige waren. Mittagessen – Picknick im FreienAbfahrt nach Krasnojarsk mit dem ReisebusIn Krasnojarsk Unterbringung im Hotel „Krasnojarsk“ in Doppelzimmern. Abendessen im Hotel.

28.08.2020 – Tag 8

FrühstückExkursion in den Naturschutzpark Stolbynatürliche Grenzen des Schutzgebietes sind rechte Nebenflüsse des Jenissei: im Nordosten —- Fluss Basaicha, im Süden und Südwesten — Flüsse Mana und Bolschaja Slisnjewka. Im Nordosten grenzt das Gebiet an die Stadt Krasnojarsk. Der Naturschutzpark wurde im Jahre 1925 auf Initiative der Einwohner gegründet, um die Naturkomplexe um die malerischen syenitischen Restberge „Stolby“ zu erhalten. Heute beträgt seine Fläche 47 219 Hektar. Die Hauptattraktion des Naturschutzparks sind Felsen. Der Gesamtname für alle Felsen ist „Stolby“, obwohl alle Felsen und sogar einige Steine ihren Namen haben. Man unterscheidet unmittelbar „Stolby“ – das sind die für die Touristen zugänglichen Felsen und „Dikije Stolby“ (Wilde Stolby) — die Felsen, die sich im tiefen Naturschutzpark befinden, zu denen der Zugang begrenzt ist. Rückkehr ins HotelMittagessen im Hotel „Krasnojarsk“. FreizeitAbendessen.

29.08.2020 – Tag 9

Frühstück. Stadtrundfahrt in Krasnojarsk. Besichtigung des Schiff-Museums der Heilige Nikolaus der Wundertäter  Traditionsschiff, der sich am ewigen Aufenthalt in der Stadt Krasnojarsk befindet. MittagessenBesichtigung des Krasnojarsker Wasserkraftwerkes, Aussichtsplattform über dem Jenissei "Zarenfisch“, Kai der Stadt Diwnogorsk. Ausflug ins Dorf Owsjanka mit Besuch der Gedenkstätte von W.P. Astafjew. Rückkehr ins HotelAbendessen.

30.08.2020 – Tag 10

FrühstückCheck-Out.

 

REISEPREIS PRO PERSON BETRÄGT: 92.300 Rub.

Der Reisepreis beinhaltet: Transferfahrten nach Programm, Verpflegung nach dem Programm, Unterbringung in den Zweibettkabinen der 1. Klasse, Unterbringung in Hotels in Doppelzimmern, Reiseprogramm, Eintrittskarten für Museen.

Einbettzimmer-Zuschlag im Hotel Talnach (1 Nacht) - 2500 Rub./Person; in der Stadt Krasnojarsk (3 Nächte) - 3500 Rub./Person 

Komfortzimmer-Zuschlag in der Stadt Jenisseisk (1 Nacht) - 2000 Rub./Person. 

Gegen Mehrpreis Transferfahrt vom Hotel „Krasnojarsk“ zum Flughafen Jemeljanowo, zum Bahnhof.

Unfallversicherung (ggf. selbständig ausgefertigt).

Wegen der schlechten Wetterlage, die dem Leben und der Gesundheit von Touristen gefährdet, kann das Reiseroutenprogramm geändert werden!!!