Jenissei-Kreuzfahrt (Norilsk – Putorana-Plateau – Dudinka – Jenisseisk – Krasnojarsk )

 Tag 1

Ankunft in der Stadt Norilsk, im Flughafen Alykel.   Treffen und der Gruppentransfer nach Norilsk. Abfahrt nach Talnach, Unterbringung im Talnach-Hotel in Zweibettzimmern. Mittagessen. Übersichtsexkursion durch Norilsk. Norilsk erhielt seinen Namen vom Namen des Gebiets, in dem es liegt. Der Norilsk-Fluss (Norilka) (Pjassina-Flussgebiet) fließt in der Nähe der Stadt und die Stadt selbst liegt an den Norilsk-Bergen. Die Reisende Chariton Laptew, A. F. F. Middendorf und F. B. Schmidt erwähnen in ihren Berichten von dem Norilsk-Fluss und von den Norilsk-Bergen. Es gibt viele Versionen des Namensursprungs des Norilka-Flusses. Nach einer Version stammte der Flussname vom Wort "Norilo", das ein langer dünner Stab ist, mit dem die Stellnetzschnur unter dem Eis von der Wune zur Wune hinübergezogen wurde. Nach anderer Version stammt der Flussname und damit der Name der Stadt vom Ewenken-Wort "Narus" oder dem jukagirischen Wort "Njuril", das "Sümpfe" bedeutet. Heute ist Norilsk eine Industriestadt mit einer reichen Geschichte, hier befindet sich das stadtbildende Unternehmen "Norilsk-Nickel". Rückkehr ins Hotel. Abendessen.

Tag 2

Frühstück. Unterbringung von zusätzlichen Gegenständen im Lagerraum des Hotels. Transfer zum Kai, Einsteigen in ein Schnellboot am Norilka-Fluss. Abfahrt mit dem Boot zum Putorana-Plateau, zum Lama-See (5 Stunden unterwegs).Lunch auf dem Boot. Das staatliche Putoransky-Naturschutzgebiet (1,887,251 ha; 1988 geschaffen), das sich an der Grenze der autonomen Bezirke Taimyr und Ewenken der Region Krasnojarsk befindet, wurde zum Weltkulturerbe erklärt. Das Naturschutzgebiet befindet sich im zentralen – und am höchsten gelegenen – Teil des weiten und von der Zivilisation praktisch unberührten Putorana-Plateau. Die peripheren, unteren Regionen dieses Plateaus, die von Westen, Norden und Osten an das Naturschutzgebiet angrenzen, haben den Status einer Pufferzone. Dieser "halbe Ring" wurde gleichzeitig zur Pufferzone des Weltkulturerbes erklärt. Das Putorana-Plateau ist ein natürlicher, einzigartiger in seiner Malerischkeit Komplex mit der höchsten – auch auf globaler Ebene – Konzentration von Wasserfällen und Bergseen, einschließlich extrem exotischer, schmaler, langer und tiefer "Seefjorde", sowie einem ganzen Komplex von hohen flachgipfeligen Massiven, die durch tiefe und weite Stufenschluchten voneinander getrennt sind. Lama-See – Nordschweiz, Taimyrischer Baikal, Polarriza. Dies ist vielleicht der schönste und berühmteste See von Taimyr. Sogar sein Name ähnelt anderen nordischen Hydronymen. Der See liegt in einer tiefen Gebirgssenke. Sein Becken ist tektonischen Ursprungs. Nach der Einschätzung von Wissenschaftlern ist der See etwa 100 Millionen Jahre alt. Der Name des Sees stammt vom Tungus-Mandschu-Wort "Laamu" (Meer, Ozean) und vom Ewenken-Wort "Lamu" (Meer, großes Wasser). Baikal wurde beim gleichen Namen – Lama – von Ewenken, die weiter im Süden lebten, genannt. Ankunft im Touristenlager. Unterbringung in Zwei- oder Vierbettzimmern. Abendessen. Wanderung durch die Pufferzone des Naturschutzgebiets.

Tag 3

Frühstück. Fußwanderung durch die Pufferzone des Putoransky-Naturschutzgebiets, Spaziergang zum Juschny Neralach-Wasserfall, Kennenlernen der Flora und Fauna des Naturschutzgebiets, Fotosession. Mittagessen. Besichtigung der Wasserfälle des Witaminka-Flusses. Abendessen.

Tag 4

Frühstück. Fußwanderung durch die Pufferzone des Putoransky-Naturschutzgebiets zur Aussichtsplattform des Lama-Sees.  Mittagessen. Abfahrt mit dem Boot nach Norilsk. Unterbringung im Talnach-Hotel in Zweibettzimmern. Abendessen. Besichtigung der Aussichtsplattform von Talnach.

Tag 5

Frühes Frühstück  (zum mitnehmen). Checkout. Abfahrt nach Dudinka. Besichtigung des "Heimatkundemuseums Taimyr". Die Übersichtsexkursion durch Dudinka — die kälteste (selten, aber die Temperatur kann bis zu -57 °C sein) und die nördlichste Stadt (69°21' Nord) in der Welt. Die Stadt liegt am rechten Ufer des Jenissei-Flusses am Zusammenfluss mit dem Dudinka-Fluss, benannt nach dem Namen vom ersten russischen Kaufmann Dudin, der sich in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts hier, etwas oberhalb der Flussmündung, niederließ. Und bereits von den Dudinka-Flussnamen erhielt auch die Stadt ihren Namen. Nach anderer Version stammte der Name der Stadt von der russischen Transkription der Ewenken-Wörter "Dugin" (Nebenarm, Insel zwischen den Nebenarmen, Einmündung des Nebenarmes) und "Dugu" (Kap des Flusses). Der Akkusativ des Wortes "Dugin" lautet wie "Duginma". Der Name der Stadt stammt endlich nach dritter Version von der russischen Transkription des Enzen-Somaten-Wortes (in den 16.-17. Jahrhunderten nomadisierten sie im Bereich der derzeitigen Dudinka und der Nachbargelände am rechten und linken Ufer des Jenissei-Flusses) "Kaduta" ("Flockenwirbelort") — sie nannten so den Ort am hohen rechten Ufer des Jenissei-Flusses, wo Dudinka jetzt liegt. "Vor Dudinka, schreibt F. Nansen, steigt ein Hügel auf, bedeckt mit einem lichten Niederholz. Das war die erste Bodenerhebung, die wir stromaufwärts Jenissei gefunden haben...". (Er segelte von Dikson zur Schifffahrt 1913 – L.N.).

Reisemotorschiffeinsteigen "W. Tschkalow" oder "A. Matrossow", Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmern (in der Kabine befinden sich 1-2 Polstersofas, ein Schrank und ein Handwaschbecken). Abfahrt des Schiffes um 12:00 vom Flusshafen der Stadt Dudinka. Mittagessen. Schiffbesichtigung. Informationen unterwegs. Abendessen.

Nachts Aufenthalt in Igarka – die Stadt liegt am Ufer des Igarka-Nebenarms des Jenissei-Flusses, 1330 km nördlich der Stadt Krasnojarsk in gerader Richtung (Fahrtstrecke über Jenissei beträgt ca. 1800 km). Die Stadt befindet sich jenseits des Polarkreises, im Erstreckungsgebiet des Dauerfrostes. Die Stadt erhielt ihren Namen nach dem Nebenarm, an dem sie sich befand, und er seinerseits erhielt die Benennung mit Namen des lokalen Fischers Egor Schirjaew, dessen Name die Ortsansässigen von "Egorka" in "Igarka" umwandelten. Jetzt ist sie ein Hafen, der für Seeschiffe aus der Jenissei-Bucht zugänglich ist.

Tag 6

Morgens Übergang des Polarkreises (Kureika-Fluss).

Frühstück. Freizeit. Mittagessen. Veranstaltungen im Lesesaal. Abendessen. Aufenthalt in Turuchansk. Turuchansk liegt 1474 km nördlich der Stadt Krasnojarsk an der Mündung des Nischnjaja Tunguska in den Jenissei. Turuchansk hat 4,8 Tsd. Einwohner. Sie wurde im Jahre 1607 als Winterlager gegründet. Seit 1619 siedelten sich in Turuchansk ehemalige Bewohner von Mangaseja an, die diesen Ort infolge mehrfacher Brände verlassen hatten. Das ehemalige Turuchansk ist Siedlung Staroturuchanskij geworden, und die jetzige Siedlung mit dem Namen Turuchansk (Verwaltungszentrum des Kreises) trug früher den Namen Nowoturuchansk. In 19.-20. Jahrhunderten war die Siedlung Verbannungsort (auch von J. W. Stalin in den Jahren 1914-1916). Die Sehenswürdigkeit der Siedlung ist Dreifaltigkeitskirche (Ende des 18. — Anfang des 19 Jahrhunderts). In Turuchansk gibt es Fischfabrik, Erdöl- und Erdgaserschließungsexpedition, Flusshafen, Flughafen, Museum der Revolutionäre Ja. M. Swerdlow und S.S. Spandarjan. Hier sehen Sie den rechten Nebenfluss des Jenissei – Nischnjaja Tunguska. Im 17. Jahrhundert benannten die russischen Forschungsreisenden den Fluss als Untere Tunguska, da an seinen Ufern Tungusen (heutige Ewenken) lebten, und die Definition Nischnjaja unterschied ihn von zwei anderen Tunguskas.

Tag 7

Frühstück. Freizeit. Mittagessen. Vorbeifahrt der Siedlung Werchneimbatsk. Abendessen. Aufenthalt zu Wasser in der Gegend von Dorf Bachta, genannt zu Ehren des rechten Nebenflusses des Jenissei der Fluss Bachta. Nachts Aufenthalt im Dorf Bor, hier passieren wir noch einen anderen drittgrößten Nebenfluss – Podkamennaja Tunguska. Das ist Fluss mit Stromschnellen, der sich durch eigenartig tolle Schönheit auszeichnet. Er ist 1865 Kilometer lang. Er wurde Podkamennaja genannt, weil er über Hunderte von Kilometern zum Jenissei durch die Felsen fließt. Nach 40 Kilometern beginnt die Ossinowskij-Stromschnelle, eine legendenhafte enge Schlucht, die mit großen Schwierigkeiten überwunden wird. Der Durchgang durch die Stromschnelle ist eng (700 m) und serpentinenförmig. Zwei Schiffe können nicht auseinanderfahren, und der Verkehr ist hier Einbahnverkehr.

Tag 8

Vorbeifahrt des Systems Ossinowskij. 30 Meter von der Bordseite des Motorschifs beobachten wir die Insel "Monastyrskij", die viele Legenden und Geheimnisse der Vergangenheit trägt. Dann erscheinen plötzlich vor uns wie aus dem Dunst Felsinseln "Schiffchen" und "Barke", hinter ihnen strömt der mächtige Jenissei wie eine Stromschnelle in die malerischsten Gegenden von Ossinowskij am Unterlauf des Flusses ein. Hohe Granitufer bilden einen Korridor 50 m hoch. Frühstück. Aufenthalt im Dorf Worogowo – gegründet vor mehr als 350 Jahren während der Erschließung von Sibirien im 17. Jahrhundert durch Kosaken. Die Bevölkerung ist durch verschiedene Nationalitäten vertreten: Russen, Deutsche, Ukrainer, Weißrussen, Keten. Jetzt hat das Dorf ca. 2000 Einwohner. Die Ortsansässigen organisieren am Kai zur Schiffsankunft einen kleinen Markt mit verschiedensten Waren und Souvenirs von lokalen Handwerkern. Mittagessen. Aufenthalt im Dorf Jarzewo – es liegt im Mittellauf des Jenissei-Flusses zwischen den beiden größten linken Nebenflüssen, den Flüssen Kas und Sym, hier wird auch zur Schiffsankunft der Ortsmarkt organisiert. Abendessen.

Tag 9

Frühstück. Ankunft in Jenisseisk. Unterbringung im Jenisseiskaja-Hotel in Zwei- und Dreibettzimmern. Das Hotel befindet sich im Zentrum der Stadt und hat eine einzigartige Architektur des 18. Jahrhunderts und alte Innenraumgestaltung. Die Bequemlichkeiten befinden sich in der Etage, Handwaschbecken mit dem Heiß- und Kaltwasser, moderne Duschkabinen. Die Zimmer sind mit handgefertigten Kiefernmöbeln (Betten, Nachttische, Kleiderschränke) eingerichtet und die Flure sind mit Bodenteppichen ausgelegt. Das Hotel verfügt über einen Speisesaal, der sich im Erdgeschoss befindet. Mittagessen. Besichtigung des Heimatkundemuseums Jenisseisk. Übersichtsexkursion durch Jenisseisk – die Stadt liegt auf der Jenissei-Ebene am linken Ufer des Jenissei unterhalb der Einmündung der Angara in Jenissei, 330 km nördlich von Krasnojarsk. Die Stadt Jenisseisk nennt man "das Freilichtmuseum". Die Stadtbebauung enthält 94 architektonische Denkmäler. Der Komplex des Spasso-Preobraschenskij Klosters und vier Kirchen sind einzigartige Beispiele des sibirischen Barocks, gebaut Mitte und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nach dem räumlichen Planungsbau und dem malerischen Charakter des Dekors sie sind ähnlich der russischen Kirchen des vorangegangenen Jahrhunderts. Die zivilen Steinhäuser der Stadt Jenisseisk sind hauptsächlich zweistöckige Häuser entlang der Hauptstraße, an der Strandpromenade und auf den Zentralplätzen. Abendessen im Hotel.

Tag 10

Frühstück. Besichtigung des PrivathobelmuseumsDie einzige Hobelsammlung, die in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen ist. Abfahrt mit dem Reisebus nach Strelkadas ist ein Ort, bei dem die Angara in den Jenissei mündet. Es gibt viele schöne Legenden über die wunderschöne Angara, die einzige Tochter des Alten Baikal, und über den mächtigen hübschen Jenissei. Nichts konnte die eigensinnige Tochter auf dem Weg zu dem Jenissei aufhalten: weder wütende Stromschnellen noch Steinseifen, noch Felsen, die auf dem Weg der Flüchtige waren. Mittagessen mit Picknick im Freien. Abfahrt nach Krasnojarsk mit dem Reisebus. In Krasnojarsk Unterbringung im Hotel "Krasnojarsk" in Zweibettzimmern. Abendessen im Hotel.

Tag 11

Frühstück. Übersichtsexkursion durch Krasnojarsk. Besichtigung des Schiff-Museums der Heilige Nikolaus der Wundertäter – Traditionsschiff, dass sich am ewigen Aufenthalt in der Stadt Krasnojarsk befindet. Mittagessen. Besichtigung des Krasnojarsker Wasserkraftwerkes, Aussichtsplattform über dem Jenissei "Zarenfisch", Kai der Stadt Diwnogorsk. Ausflug ins Dorf Owsjanka mit Besuch der Gedenkstätte von W.P. Astafjew. Rückkehr ins Hotel. Abendessen.

Tag 12

Frühstück. Besichtigung des Stolby-Naturschutzgebiets – natürliche Grenzen des Schutzgebiets sind rechte Nebenflüsse des Jenissei: im Nordosten — Fluss Basaicha, im Süden und Südwesten — Flüsse Mana und Bolschaja Slisnjewka. Im Nordosten grenzt das Gebiet an die Stadt Krasnojarsk. Das Naturschutzgebiet wurde 1925 auf Initiative der Einwohner gegründet, um die Naturkomplexe um die malerischen syenitischen Restberge "Stolby" zu erhalten. Heute beträgt seine Fläche 47,219 Hektar. Die Hauptattraktion des Naturschutzparks sind Felsen. Der Gesamtname für alle Felsen ist "Stolby", obwohl alle Felsen und sogar einige Steine ihren Namen haben. Man unterscheidet unmittelbar "Stolby" – das sind die für die Touristen zugänglichen Felsen und "Dikije Stolby" — die Felsen, die sich im tiefen Naturschutzgebiet befinden, zu denen der Zugang begrenzt ist. Rückkehr ins Hotel. Mittagessen im Hotel "Krasnojarsk". Freizeit. Abendessen.

Tag 13

Frühstück. Checkout.

REISEPREIS PRO PERSON BETRÄGT: 107,300 Rub.

с 29.06.2020 г. по 11.07.2020 г.   

с 13.07.2020 г. по 25.07.2020 г.   

с 24.08.2020 г. по 05.09.2020 г.   

 

REISEPREIS PRO PERSON BETRÄGT: 112,400 RUB:

с 29.08.2020 г. по 11.09.2020 г.   

 

Der Reisepreis beinhaltet: Transferfahrten nach Programm, dreimalige Verpflegung pro Tag, Unterbringung in den Ein- und Zweibettkabinen der 1. Klasse, Unterbringung in Hotels in Zwei- und Dreibettzimmern, Reiseprogramm, Eintrittskarten für Museen.

Einbettzimmer-Zuschlag im Hotel Talnach (2 Nächte) – 5000 Rub./Person; in der Stadt Krasnojarsk (3 Nächte) – 3500 Rub./Person. 

Komfortzimmer-Zuschlag in der Stadt Jenisseisk (1 Nacht) – 2000 Rub./Person. 

Zuschlag für Nichtstaatsangehörige der Russischen Föderation für die Einreise in das Polargebiet pro Person: 3000 Rub.

Gegen Mehrpreis Transferfahrt vom Hotel "Krasnojarsk" zum Flughafen Krasnojarsk, zum Bahnhof. Wegen der schlechten Wetterlage, die dem Leben und der Gesundheit von Touristen gefährdet, kann das Reiseroutenprogramm geändert werden!!!